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King Kong (1976)
23.10.2008 15:13 (1716 x gelesen)

King Kong ist ein Abenteuerfilm aus dem Jahr 1976. Hierbei handelt es sich um ein Remake des Filmes King Kong und die weiße Frau von 1933. 

 



Ein Schiff der Ölgesellschaft Petrox macht sich unter Leitung von Fred Wilson auf den Weg zu einer einsamen Insel im Südpazifik, um neue Ölvorkommen zu erschließen. Der Paläontologe Jack Prescott schmuggelt sich auf das Schiff, weil er auf der Insel die Existenz eines Riesenaffen vermutet. Während der Fahrt gerät das Schiff in einen Sturm und empfängt den Notruf eines im Sturm sinkenden Schiffes.

Auf einer Crewversammlung teilt Fred Wilson der versammelten Mannschaft die von ihm vermutete Existenz einer riesigen Menge Öls mit, die er als Ursache für die die Insel seit Jahrzehnten umgebende Wolke ansieht. Jack Prescott gibt sich zu erkennen und führt die Entstehung der Wolke auf den Atem von Tieren zurück. Er berichtet von diversen Legenden, die von einer Kreatur – „die den Himmel berührt“ – handeln. Wilson hält Prescott für einen Spion einer Konkurrenzfirma und schickt ihn in die Arrestzelle.

Während Prescott in seine Zelle geführt wird, entdeckt er ein auf dem offenen Meer treibendes Gummiboot. In dem Gummiboot befindet sich eine junge Frau; es handelt sich um Dwan, die einzige Überlebende des Schiffes, das während des Sturms den Notruf ausgesendet hatte.

Auf der Insel gehen Wilson, Prescott, Dwan sowie der Geologe Bagley mit Mannschaftsmitgliedern an Land. Auf ihrer Erkundungstour entdecken sie das Lager eines Eingeborenenstammes, das von einer riesigen Mauer umgeben ist. Sie schleichen sich in das Lager und beobachten eine Zeremonie, während deren Verlauf ein Eingeborener in Affenmaske um eine junge Frau herumtanzt. Jack interpretiert den riesigen Schutzzaun als Schutzwall gegen das Ungetüm und die Zeremonie als Darstellung der Opferung einer Jungfrau an den von den Eingeborenen als Gottheit verehrten Riesenaffen. Plötzlich wird die Gruppe jedoch vom Affendarsteller entdeckt. Dieser ist zunächst wütend, da die Zeremonie gestört wurde, fordert dann aber die Übergabe von Dwan, um sie als nächstes an den Affengott zu opfern. Als die Gruppe ablehnt, wird sie von den Eingeborenen angegriffen, kann diese aber durch Schüsse in die Luft abwehren und flüchten.

In der nun folgenden Nacht paddeln Mitglieder des Eingeborenenstammes zum Schiff des Expeditionsteams und entführen Dwan. Jack, der sich in der Zwischenzeit in Dwan verliebt hat, macht sich sofort auf die Suche nach Dwan. Es findet ein Opferungszeremoniell statt, in dessen Verlauf Dwan zwischen zwei Baumstämme gebunden wird. Aus dem Wald tritt nun der Riesenaffe Kong hervor und nimmt Dwan als Opfergabe mit. Im Folgenden behandelt er Dwan wie seine Braut.

Als Wilson vom Geologen Bagley erfährt, dass das auf der Insel gefundene Öl für eine industrielle Verwertung erst 10.000 Jahre reifen muss, beschließt er, statt des ursprünglich geplanten Öls King Kong nach Hause mitzunehmen und als Werbeattraktion zu vermarkten. Sogleich befiehlt Wilson, im Lager eine Falle für Kong zu bauen, um diesen betäuben und auf das Schiff bringen zu können.

Auf der Suche nach Dwan überqueren Jack und seine Begleiter eine Schlucht, die von einem Baumstamm überbrückt wird. Dabei werden sie von Kong überrascht, der die Männer von dem Baumstamm in die Schlucht wirft; nur Jack und ein weiteres Mitglied des Suchtrupps überleben. Jack findet Dwan und Kong in einer Ebene, in der sich zwei nebeneinander stehende Felsen befinden. Plötzlich werden sie von einer Riesenschlange überrascht. Während Kong gegen die Schlange kämpft, läuft Jack zu Dwan und flüchtet mit ihr. Als Kong Dwans Fehlen bemerkt, folgt er ihr und ihrem Retter bis zum Lager des Expeditionsteams. Dort wird er vom vorbereiteten Chloroform betäubt.

Auf dem Heimweg nach New York macht Prescott Wilson schwere Vorwürfe wegen dessen Vorgehen. In New York findet eine groß angelegte Werbeveranstaltung für Petrox statt, während der King Kong in einem Käfig als Attraktion vorgeführt wird. Während der Veranstaltung soll die auf der Insel stattgefundene Opferzeremonie nachempfunden werden. Als Dwan plötzlich von Reportern bestürmt wird, rastet Kong vor Eifersucht aus und befreit sich aus seinem Käfig. Während der nun folgenden Massenpanik wird Wilson von Kong durch einen Fußtritt zu Tode gequetscht. Kong macht sich auf die Suche nach Dwan. Diese flüchtet mit Jack in ein Hotelzimmer. Doch Kong findet Dwan dort und entführt sie.

Als Jack vom Anblick des World Trade Centers an den Doppelfelsen von Kongs Heimatinsel erinnert wird, nimmt er Kontakt mit den Stadtverantwortlichen auf und teilt ihnen mit, dass Kong die Zwillingstürme ansteuern würde, weil diese ihn an seine Heimat erinnern. Hubschrauber sollten dort Stahlnetze auf ihn herablassen, um ihn einfangen zu können.

In der Tat klettert Kong mit Dwan in der Hand auf das World Trade Center. Jedoch müssen Jack und Dwan hilflos mitansehen, wie die Hubschrauber nicht, wie ursprünglich ausgemacht, Kong mit Stahlnetzen einfangen, sondern ihn beschießen. Der schwer verletzte Kong bricht schließlich zusammen, stürzt in die Tiefe und stirbt.

 

Hintergrund

  • 1986 folgte mit King Kong lebt eine Fortsetzung (mit Linda Hamilton).
  • Die mechanische Figur des King Kong wurde von dem Italiener Carlo Rambaldi konzipiert.
  • Roman Polanski und Sam Peckinpah lehnten die Regie des Filmes ab.
  • Die englische Filmproduktion Hammer hatte sich kurz zuvor an der Verfilmung versucht. Doch erste Tests des gedrehten Materials verliefen so schlecht, dass man das Projekt aufgab. Teile des Materials wurden in einem Volkswagen-Werbespot verwendet.
  • Eigens für den Film wurde ein mechanischer King Kong hergestellt, der statt des Menschen im Affenkostüm eingesetzt werden sollte. Im Film zu sehen ist von ihm allerdings weniger als eine Minute: Das Kostüm des Maskenbildners Rick Baker wirkte überzeugender.
  • Barbra Streisand kam in die engere Auswahl für die Rolle der Dwan.
  • Ursprünglich war ein originalgetreueres Remake geplant, das, wie das Original in den 1930er Jahre spielen sollte. Aus Kostengründen wurde die Geschichte in die Gegenwart verlegt.
  • Mit diesem Film startete Jessica Lange eine erfolgreiche Filmkarriere.

 

Filmdaten
Deutscher Titel: King Kong
Originaltitel: King Kong
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1976
Länge: 135 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: John Guillermin
Drehbuch: Lorenzo Semple, Jr.
Produktion: Dino De Laurentiis
Musik: John Barry
Kamera: Richard H. Kline
Schnitt: Ralph E. Winters
Besetzung
  • Jeff Bridges: Jack Prescott
  • Jessica Lange: Dwan
  • Charles Grodin: Fred Wilson
  • John Randolph: Captain Ross
  • René Auberjonois: Roy Bagley
  • Julius Harris: Boan

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel King Kong aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Der Artikel kann hier bearbeitet werden.


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