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Inspektor Clouseau, der „beste” Mann bei Interpol
23.10.2008 15:30 (1990 x gelesen)

Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol ist der vierte Spielfilm der Inspektor-Clouseau-Reihe, die unter der Regie von Blake Edwards entstand.

In diesem Teil ist der Hauptgegner von Inspektor Clouseau zum ersten Mal sein ehemaliger Chef Dreyfus.

 



Der ehemalige Chefinspektor Dreyfus steht kurz vor seiner Entlassung aus der Nervenheilanstalt. Wenige Stunden vor seiner fast sicheren Entlassung besucht ihn sein Nachfolger bei der Pariser Sûreté, Inspektor Clouseau, um ein „gutes Wort“ für seinen Vorgänger bei der Entlassungskommission einzulegen. Die Anwesenheit seines Erzfeindes erzürnt Charles Dreyfus aufgrund einiger Fauxpas dermaßen, dass er die monatelange Therapie vom einen auf den anderen Moment vergisst und versucht, Clouseau umzubringen. Seine Entlassung wird deshalb wegen des Rückfalls auf unbestimmte Zeit verschoben.

Dreyfus flüchtet aus der Anstalt und verübt sofort einen Bombenanschlag auf Clouseau. Dieser schlägt fehl, Clouseau überlebt dank einer Fehlfunktion seines Glöckner von Notre Dame-Kostüms. Daraufhin gründet Dreyfus eine Verbrecherorganisation, in der er alle kriminellen Genies um sich schart. Das Ziel der Organisation ist die Ermordung von Inspektor Clouseau.

Dreyfus entführt den berühmten englischen Professor Fassbender, um mit dessen neuester Erfindung die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen.

Mittlerweile ermittelt Clouseau in England, um die Entführung aufzuklären, aber leider ohne wirklichen Ergebnisse. Das Beschatten des Butlers der Familie Fassbender bringt Clouseau in eine missliche Lage, da er bei einer Razzia in einer Schwulen-Bar verhaftet wird. Auch die Entführer wollen den Butler von Fassbender schnappen, da dieser der einzige Zeuge der Entführung war. Der Butler, welcher als Travestie-Künstler in jener Bar arbeitet, wird ermordet. Clouseau findet bei ihm ein Prospekt über das Münchner Oktoberfest und beschließt dorthin zu fahren, um weitere Hinweise zu finden.

In der Zwischenzeit droht Dreyfus der ganzen Welt und lässt das Uno-Gebäude in New York vor aller Augen einfach verschwinden (mit Hilfe von Professor Fassbenders Erfindung). Er verlangt, dass Inspektor Clouseau getötet wird. Alle Staaten sind von der Macht des Irren Dreyfus überzeugt und schicken sofort ihre Profikiller nach München, um Clouseau zu töten.

In München kommt es zu einer Reihe von Anschlägen auf Clouseau, welchen er immer wieder entgeht – aus Glück oder weil die Killer sich gegenseitig ausschalten, denn jeder möchte für sein Land den Ruhm, den Inspektor getötet zu haben, einheimsen.

Inzwischen betritt ein als Clouseau verkleideter Schwerverbrecher aus der Bande von Dreyfus das Zimmer des Inspektors und wird dort im Bad vom ägyptischen Spion (Omar Sharif) erschossen. Gleichzeitig schleicht sich die russische Agentin Olga (Lesley-Anne Down) in das Zimmer von Clouseau. Sie verwechselt den Ägypter mit Clouseau und es kommt zu einem Schäferstündchen. Der Ägypter verlässt das Zimmer, Clouseau kommt, findet Olga, welche ihm offenbart, sie wäre ebenfalls ein Killer, hätte sich in ihn verliebt und kann ihn nicht töten. Beide finden den Toten in der Badewanne und können ein Tattoo auf seinem Handrücken als das Familienwappen eines Schlosses in Bayern identifizieren.

Clouseau macht sich auf, um das Schloss zu überwachen, es ist ihm aber unmöglich hinein zu kommen. Per Zufall kommen ihm die Zahnschmerzen von Dreyfus zu Hilfe, der mittlerweile glaubt, Clouseau sei tot (Aufgrund einer Falschmeldung). Clouseau verkleidet sich als Zahnarzt und behandelt seinen verrückten Ex-Chef. Nach einer zu großen Dosis Lachgas erkennt Dreyfus den verkleideten Clouseau. Dieser kann jedoch flüchten. Aus Wut und Strafe dafür will Dreyfus England von der Landkarte verschwinden lassen. Clouseau schafft es (wieder mal) zufällig dank einer Ritterrüstung und eines alten Katapult, dies zu verhindern. Dabei trifft der Strahl, der eigentlich England verschwinden lassen sollte, auf Dreyfus, welcher dadurch selbst auflöst.

Somit ist der Fall wieder gelöst und Olga wartet schon auf Clouseau in seiner Pariser Wohnung.

 

Hintergrund

  • Der Originaltitel führt in die Irre. Im ganzen Film kommt weder der Diamant „Rosaroter Panther“ aus dem ersten Film der Reihe vor, noch wird er erwähnt.
  • Der Film wurde von ursprünglich 124 Minuten auf 103 Minuten gekürzt. Die geschnittenen Szenen kamen dann zur Aufführung im Film „Der rosarote Panther wird gejagt“ (Trail of the Pink Panther, 1982), in dem der verstorbene Peter Sellers nur in solchen Archivszenen zu sehen war.
  • In einer kurzen Nebenrolle ist vor dem animierten Filmvorspann Geoffrey Bayldon als Psychiater zu sehen, der Chefinspektor Dreyfus untersucht. Bayldon ist besser bekannt als Zauberer Catweazle in der gleichnamigen Kinderfernsehserie.
  • Für den kleinwüchsigen Schauspieler Deep Roy (auch Gordeep Roy, eigentlich aber Mohinder Purba) war dies sein erster Kinofilm. Besonders bekannt wurde er 2005 mit dem Film Charlie und die Schokoladenfabrik (Charlie and the Chocolate Factory), in dem er per Computertrick alle Oompa Loompas darstellte.
  • Omar Sharif spielt eine kurze Rolle als Killer.

 

Filmdaten
Deutscher Titel: Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol
Originaltitel: The Pink Panther Strikes Again
Produktionsland: UK
Erscheinungsjahr: 1976
Länge: 103 Minuten
Originalsprache: englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Blake Edwards
Drehbuch: Blake Edwards
Produktion: Tony Adams,
Blake Edwards
Musik: Henry Mancini
Kamera: Harry Waxman
Schnitt: Alan Jones
Besetzung
  • Peter Sellers (Jacques Clouseau)
  • Herbert Lom (Charles Dreyfus)
  • Lesley-Anne Down (Olga)
  • Burt Kwouk (Cato)
  • Colin Blakely (Alec Drummond)
  • Geoffrey Bayldon (Dr. Claude Duval)
  • Deep Roy (Attentäter)

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Der Artikel kann hier bearbeitet werden.


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