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Star Trek: Der Film
23.10.2008 15:47 (1685 x gelesen)

Star Trek: Der Film ist der erste Star-Trek-Kinofilm und eine Fortsetzung der Fernsehserie Raumschiff Enterprise.

 



Eine riesige Energiewolke mit zerstörerischer Kraft fliegt auf die Erde zu. Das soeben generalüberholte Raumschiff Enterprise wird damit beauftragt, die drohende Gefahr zu bannen. Admiral Kirk, der frühere Kommandant des Raumschiffes, lässt sich die Befehlsgewalt über die Enterprise zurückgeben. Daraus entsteht eine permanente Rivalität mit Captain Decker, dem regulären Kommandanten.

Auf dem Planeten Vulcan versucht Spock, ein früheres Besatzungsmitglied der Enterprise, eine Technik zu meistern, die ihm die vollkommene Unterdrückung von Emotionen ermöglicht. Plötzlich kann er die Präsenz der Wolke spüren und erkennt diese als ein fremdes Bewusstsein. Er begibt sich daher auf den Weg zur Enterprise und trifft dort kurze Zeit später ein.

Das Raumschiff ist bald bei der Wolke angelangt und fliegt hinein. Im Inneren findet man eine viele Kilometer große Konstruktion, welche offenbar die Energiewolke erzeugt. Plötzlich wird der Navigationsoffizier, Lieutenant Ilia, auf der Enterprise von einer Sonde aufgelöst und durch eine Maschine ausgetauscht, die eine exakte Kopie Ilias darstellt. Diese ist das Sprachrohr der fremden Entität. Man erfährt, dass diese sich „V’ger“ nennt und auf der Suche nach ihrem Schöpfer ist, den sie auf der Erde zu finden glaubt. Spock erkennt, dass V’ger über ungeheures Wissen verfügt, aber Emotionen nicht verstehen kann.

Auf einer Plattform inmitten der Wolke, die schon bald darauf die Erde erreicht hat, findet die Mannschaft V’ger, eigentlich „Voyager 6“, eine von der NASA im 20. Jahrhundert gestartete Sonde, deren primäres Ziel es war, alles Wissen des Universums zu sammeln (durch die lange Reise der Sonde sind einige Buchstaben unkenntlich geworden, sodass nur noch „V’ger“ zu lesen ist). Auf ihrem Weg ist sie zu einer Maschinenzivilisation gelangt, die den Auftrag der Voyager-Sonde wörtlich nahm und mit ihrer Technik Voyager zu dem weiterentwickelte, was V’ger darstellt. V’ger hatte ihre Reise fortgesetzt, bald alles Erlernbare gelernt und sich deshalb auf den Weg zurück zur Erde begeben, um das gesammelte Wissen dem Menschen als ihrem Schöpfer zu überbringen.

Als V’ger versteht, dass der Mensch ihr Schöpfer ist, verlangt sie Antworten nach dem Sinn der Leere ihrer Existenz, die nichts als Logik kennt. Decker, der Ilia liebt und deren Wesen noch in der Maschine sehen kann, will V’ger das Wesen des Mensch-Seins offenbaren, indem er V’ger anbietet, eins mit ihr zu werden. Die Ilia-Sonde und er beginnen, sich in leuchtende Energie aufzulösen. Ein neues Wesen entsteht, die Wolke verschwindet.

 

Hintergrund

Die Geschichte war ursprünglich für die erste Episode der Fernsehserie (Star Trek: Phase Two) geplant; Paramount Pictures entschied sich jedoch nach langem hin und her schließlich für einen Kinofilm. Einige der ursprünglich für die nie produzierte Serie gebauten Kulissen wurden für den Kinofilm wie auch für spätere Filme und Fernsehserien verwendet, um beim Budget zu sparen. Neu war das Konzept des Filmplots nicht; man hatte dieselbe Idee bereits in der Raumschiff-Enterprise-Folge Ich heiße Nomad verarbeitet.

Die Produktion hatte das Budget weit überzogen, und letztendlich kostete der Film 40 Millionen US-Dollar, unter anderem auch deshalb, weil sich bereits fertig produzierte visuelle Effekte der Trickfirma Robert Abel & Associates als untauglich erwiesen hatten und nochmals aufwendig neu erstellt werden mussten.

Bis zu dem Zeitpunkt war Star Trek: Der Film die teuerste Film-Produktion (inflationsbereinigt). Die visuellen Effekte betreuten unter anderem Douglas Trumbull und Richard Yuricich, die diese schon für 2001: Odyssee im Weltraum beisteuerten.

Trotz der hohen Produktionskosten spielte Star Trek: Der Film, nicht zuletzt unterstützt durch den Science-Fiction-Hype um Star Wars, seine Kosten wieder ein, woraufhin der zweite Film Star Trek II: Der Zorn des Khan produziert wurde.

Die Soundeffekte des Kinofilms stammen von dem Deutschen Kai Krause, der für diese Arbeit einen Clio Award gewann.

Ende der 90er Jahre erschien auf Video eine Version des Filmes, die weitere Szenen beinhaltete, die für die Fernsehausstrahlung in den USA wieder in den Film integriert worden waren.

Seit 2002 ist auf DVD die Director's Edition erhältlich, die Robert Wise mit neuen digitalen Effekten und geänderten Szenen aufwertete. Im Jahr 1979 hatte der Film aufgrund des starken Termindruckes schnellstmöglich fertiggestellt werden müssen, und viele Effekte wurden nicht so umgesetzt, wie es ursprünglich vom Regisseur geplant war.

Filmdaten
Deutscher Titel: Star Trek: Der Film
Originaltitel: Star Trek: The Motion Picture
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1979
Länge: 132 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Robert Wise
Drehbuch: Harold Livingston, Alan Dean Foster (Story)
Produktion: Gene Roddenberry
Musik: Jerry Goldsmith
Kamera: Richard H. Kline
Schnitt: Todd Ramsay
Besetzung
  • William Shatner: Admiral James T. Kirk
  • Leonard Nimoy: Captain Spock
  • DeForest Kelley: Dr. Leonard „Pille“ McCoy
  • James Doohan: Captain Montgomery „Scotty“ Scott
  • George Takei: Lt. Commander Hikaru Sulu
  • Walter Koenig: Commander Pavel Chekov
  • Nichelle Nichols: Lt. Commander Nyota Uhura
  • Majel Barrett: Dr. Christine Chapel
  • Persis Khambatta: Lieutenant Ilia
  • Stephen Collins: Captain/Cmdr. Willard „Will“ Decker
  • Grace Lee Whitney: Janice Rand
  • Mark Lenard: Klingonischer Captain
  • David Gautreaux: Commander Branch Shimmer
  • Billy van Zandt: Außerirdischer Junge
  • Roger Aaron Brown: Epsilon-Techniker
  • Gary Faga: Techniker an der Luftschleuse

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Star Trek: Der Film aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Der Artikel kann hier bearbeitet werden.


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